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| Autor / Subject | Post | Date / Time |
Clara
So ihr Lieben..... |
...jetzt muß auch ich mal hier ein bißchen traurig sein. Nein, ich will keinen Liebeszauber, sondern halt einfach nur mal traurig sein..... Gestern Nacht habe ich ein sehr schwieriges Ding beendet, was er "Beziehung" nannte und ich Affäre. Da sieht man schon an der Formulierung, wie ich mich zwei Jahre lang gefühlt habe..... Wieviel darf ein Mensch in einer "Beziehung" erwarten? Doch all das, was er bereit ist zu geben, oder? Und dazu gehören für mich Dinge wie Kommunikation, Zuverläßigkeit und hin und wieder mal das Gefühl, dass man liebt und auch geliebt wird, oder? Wenn man aber immer wieder versucht zu geben und es kommt nichts oder wenn der Versuch des Gebens vom Partner schon im Keim erstickt wird, will der Partner dann überhaupt nehmen geschweige denn geben? Sorry, das klingt jetzt vielleicht alles ein wenig wirr, aber ich muß glaube ich erst mal meine Gedanken und Gefühle ordnen. Wenn man zwei Jahre lang einem Weg gefolgt ist, muß man erst mal die Richtung des anderen Weges erkennen...... Liebe Grüße, Clara | 21 Sep 2006 09:50 |
Ela
Halloo |
Liebe Clara Darf ich fragen was passiert ist? Du scheinst mir ein bisschen durcheinander, weil du von geben und nehmen schreibst. Mal eine anderen Frage, was erwartest du von deinem Freund? Dass er so viel gibt, damit du überglücklich bist und am ende doch denkst, dass kann ja wohl nicht war sein...oder dass du verlangst das hin und wieder ein Blümchen oder ein "ich liebe Dich" kommt? Ich denke wir frauen sind da überral gleich. Gibt der Partner zuviel, ist es uns nicht recht, es nervt uns und denken, er würde besser was anderes richtig tun. Gibt der Partner zuwenig, verlangen wir mehr, damit es uns besser geht und somit den Freund in die Enge treiben weil er es nicht für notwendig hält, mehr liebe zu zeigen. Naja ich hoffe trotzdem dir geht es besser und denke dass dein "anderer" weg der richtige und bessere sein wird. Grüsschen Ela | 23 Sep 2006 20:42 |
Griselda
Wieviel ein Mensch erwarten darf? |
Hm also ich bin da eigen. Erwarten okay, wenn man sehr lange zusammen ist, eine Beziehung hat sich bewährt, denn kann man auch bestimmte Dinge erwarten. Aber so ganz grundsätzlich, würde ich erstmal gar nix erwarten. Denn oft erwartet der eine das, der andere jenes und dann geht es immer schön an den Erwartungen vorbei mitten in den Berg der Mißverständnisse. Und dass man vom Partner das erwarten darf, was man selber zu geben bereit ist....hmhmhm...also für mich hört sich das ein wenig nach Tauschgeschäft an. Ich gebe dies und jenes, dann erwarte ich aber auch dit und dat dafür. Sowas kann leicht dazu verlocken eine Rechnung aufzumachen in der es darum geht zu geben, nur damit man dann ordentlich bekommt. Geben um zu verpflichten. Ist ein heikles Thema. Denn es geht auch um Freiheit, Manipulation etc. Ganz liebe Grüße an Clara und Ela, Griselda | 23 Sep 2006 21:05 |
ela
Und wie merkt man |
... denn wenn man zuviel verlangt? wenn ein mensch einfach eine gewisse fülle liebe braucht und der andere partner das nicht geben kann? passt man dann einfach nicht zusammen oder kann man das in einer beziehung lernen? bei mir war es immer so dass ich ein gewisses mass verlangte. so quasi ein geben und nehmen. Doch dass bin einfach ich, wenn ich jemanden gern habe tue ich alles. Mache geschenke, koche für ihn, putze für ihn, fahre viele kilometer für ihn. er kann mir sogar sagen er fände dass und dass nicht gut an mir und ich komme sogar mit einer rose zu ihm. das ist doch nicht normal oder ? ich gebe in einer beziehung IMMER zu viel, doch ich denke wenn man ein bisschen zurück schaltet und nur die selbsverständlichen sachen macht, dann wäre es viel einfacher oder nicht? Was soll man vom partner verlangen, wenn man ihn am anfang gar nicht kennt? wass soll man nach 2 jahren verlangen, wenn man genau weiss wie der partner sich verhält und bei gewissen sachen reagiert?da kann man doch nichts mehr verlangen das er was von sich gibt...dann kommt es eh zu steitigkeiten Ich weiss nicht ob es solche männer gibt die dir den wunsch von den lippen ablesen können. so einer ist mir noch nie begenet. Ich habe immer diese "glück", dass ich immer nur arschlöcher haben, die mich den letzten dreck behandeln. Es gibt keine "beziehung-verlangen-regeln"...wäre zwar gar keine schlechte idee, denn dann ist und bleibt es so und basta... Liebe clara ich versuche zu verstehen warum du dich sowas fragst?? Das habe ich mich zwar schon zich mal gefragt und jedes mal habe ich eine andere meinung... Grüssen an eucht ela | 23 Sep 2006 21:17 |
Griselda
Ach Ela... |
wenn du den Gefunden hast der zu dir passt, dann geht es ganz von alleine. Dann kannst du 10 km auf Knien zu ihm rutschen und puuuh du hat erst einen geschafft, und dann kommt er dir schon entgegen. Ohne dass du damit gerechnet hast. Ohne dass du es erwartet hast. Einfach so. Weil er dich liebt. Griselda | 23 Sep 2006 21:23 |
Clara
Uff... |
....Griselda, mit Deinem letzten Posting hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen.... | 23 Sep 2006 23:34 |
kitty
dear clara |
... ich wollte mich mal erkundigen wie es dir mittlerweile geht und was du über die ganze sache denkst! deine kitty | 25 Sep 2006 18:55 |
Clara
Danke.... |
liebe Kitty der Nachfrage. Mir geht es ein wenig besser, ich bin gerade dabei, diverse Dinge in meinem Leben zu ändern und habe jetzt erst mal letztes Wochenende einen Umzug hinter mich gebracht..... Auf der einen Seite bin ich so im Laufe des Nachdenkens schon soweit, dass ich sage, ich habe vielleicht doch etwas zu viel verlangt. Okay, für mich (also meiner Meinung nach) ist es nicht soviel, sind es Dinge, wie mal seine Freunde kennenlernen, mal mit auf den Sportplatz oder mal mehr als abends von 23 Uhr bis morgens um 7 Uhr Zeit miteinander zu verbringen, wo ich dann stur mit meinen Fäustchen auf den Tisch haue und sage:"wenn er mich lieben würde......" Auf der anderen Seite, sind wir nicht alle unterschiedlich und drücken auch entsprechend unsere Gefühle anders aus bzw. empfinden sie anders? Das, was mir wichtig erscheint, ist für den anderen völlig unwichtig? Habe ich ihn vielleicht auch durch diese "festgelegten" Erwartungen an ihn erdrückt? Bin ich vielleicht selbst schon zu festgefahren in diesen Erwartungen, dass ich andere Dinge schon nicht mehr wahrnehme oder "gelten lasse"? Ich mache mich mit diesen Gedanken nicht selbst runter oder lade jegliche Schuld des Scheiterns auf mich, dazu gehören immer zwei, aber ich finde es schon wichtig, dass man sich mit seinem Verhalten auseinandersetzt und auch mal Fehlverhalten erkennt..... | 25 Sep 2006 19:46 |
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